Religionsgemeinschaft des Islam
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Unsere Themen: Islam - Interreligiöser Dialog - Projekte - Informationen über Muslime in Deutschland/Baden-Württemberg

 
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Zur Papstrede in Regensburg
 
Die Worte Papst Benedikts bei seinem Besuch in Regensburg sind sehr zu bedauern.
Er wiederholte eine Jahrhunderte alte Polemik, mit der er die Unterstellung transportierte, der Islam würde, im Gegensatz zum Christentum, Gewalt befürworten und sich mit Gewalt verbreiten.
Dass die Muslime nur eine Passage aus einem Kontext herausreißen würden ohne den ganzen Inhalt zu würdigen, trifft nicht zu.
Viele versuchen hierzulande auf der Seite des deutschen Papstes Partei zu ergreifen, statt die Sache auch mal kritisch zu analysieren.
Der Papst sollte alles unternehmen, sein Verhältnis zum Islam zu korrigieren und die Sache wieder gut zu machen.
 
Stuttgart, 15.09.2006
RG des Islam LV Ba Wü e.V.

 

Zur Berichterstattung in den Medien
 
Unsere Zuschrift an die Stuttgarter Zeitung:

Es freut uns, dass Sie die Einseitigkeit der Papstrede nicht unter den Tisch kehren oder relativieren, sondern genau die Punkte ansprechen und treffen, die zu kritisieren sind.

A. Th. Khoury kennen wir eigentlich als kompetenten Islamwissenschaftler. Ihm ist aber wie vielen anderen auch zu eigen, dass wenn sie auf Authentisches im Islam stoßen, wie dem großen Stellenwert, der im Islam und im Koran die Wissenschaft und die Vernunft hat, und dieses beschreiben müssen, sie ihre Probleme der Akzeptanz haben (besonders im Hinblick auf ihre Leserschaft und Klientel). Darum ist es all zu oft deren Stil, mit solchen polemischen Ableitungen alles zu relativieren und gegenteilig aussehen zu lassen. Zu  bedauern ist nur, dass der Papst so etwas in seinen Reden führt (und den Muslimen in ihrer Religion Vernünftigkeit abspricht. usw.)

Was die Voraussetzungen des Dialogs sind, sollten diejenigen, die sich mit „Dialog“ schmücken, zuerst einmal selbst bedenken.

Auf jeden Fall haben die Muslime seit 1400 Jahren im Koran die Anleitung:

„Und setzt euch mit den Leuten des Buches nur auf die beste Art auseinander, mit Ausnahme derer von ihnen, die Unrecht tun. Und sagt: „Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt und zu euch herabgesandt wurde. Unser Gott und euer Gott ist einer. Und wir sind Ihm ergeben.“ (Sure 29, 46)

„Sprich: O ihr Leute des Buches, kommt her zu einem zwischen uns und euch gleich angenommenen Wort …“ (Sure 3,64)

Stuttgart, 16. 09. 2006

Ali Demir, Vorsitzender
RG des Islam LV BaWü e.V.
 
 
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